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der Todesmarsch

Halli Hallo

So is ja schon langer her dass ich mal was geschrieben habe, wo fange ich denn mal am besten an.

Also ein Tag nachdem ich in Nelson angekommen war, habe ich mir die stadt angeschaut, zusammen mit einem Franzosen, den ich im Hostel kennengelernt habe. Zusammen haben wir den Weg ins Zentrum von Neuseeland bestritten, von wo man eine tolle Aussicht auf die Stadt hatte.

Einen Tag spater habe ich mich dann auf den Weg zum Punakaiki National Park gemacht, wo ich mir die Pancake Rocks angeguckt habe. Die heissen deswegen so, weil die Formation der Felsen wie amerikanische Pfannkuchen aussehen und einmalig sind. Zudem befinden sich dort sogenannte Blowholes, durch die das Wasser meterhoch durchschiesst. Allerdings kann man das nur sehen, wenn gerade Flut herrscht, allerdings war ich zur Ebbe da. War etwas blod aber machte nichts, denn ich entschloss spater nochmal wiederzukommen.

Uber Nacht schlief ich im Auto weil ich am nachsten Tag den Croesus Walk machen wollte, ein 22 Km langer Track, der an alten Goldminen vorbeifuhrt. Im Reisefuhrer stand, dass es ein einfacher bis mittelschwerer Weg ist und in ein bis zwei Tagen zu schaffen ist.

Da es allerdings kein Rundweg ist, entschloss ich mich sehr fruh aufzustehen und den Weg einfach 2x zu gehen, um mein Auto nicht uber Nacht stehen lassen zu mussen. Also begann ich den Walk um 6.15 Uhr bei noch volliger Dunkelheit, mein Ipod wies mir den Weg, und voller Entschlossenheit begann ich den Walk.. Nach ca 2 Stunden waren erste Schneemassen auf dem Track und es fing an zu regnen. Machte nichts ich entschloss weiter zu gehen.

Der Schnee wurde immer mehr, allerdings war es nicht klat genug, sodass immer etwas Eiswasser uber den Track und in meine Schuhe lief. Nach ca 3 Studen verliess ich den Wald und erreichte die Spitze. Was ich hier sah war nunja angsteinflossend. Der gesamte Berg war mit Schnee uberzoden und beinahe bei jedem Schritt sank ich einen halben bis ganzen Meter in den Schnee, wo mir dann am Boden wiede Wasser in dei Schuhe lief.

Umso hoher ich stieg umso heftiger wurde der Wind, der mich fast auf den Boden schleuderte, so etwas hab ich noch nie erlebt, man musste sich richtig gegen den Wind lehnen. Da die Sicht auch nicht besonders gut war, war es schwer dem Track zu folgen da die Stangen, die in den Boden gehauen waren schwer ausfindig zu machen waren.

An einer Stelle wurde es echt kritisch als ich einen recht steilen Abhang uberqueren musste, der recht rutschig war, allerdinmgs konnte ich auch den bewalltigen. nach ca funfeinhalb Stunden erreichte ich eine Stelle, an der wirklich ein kleiner Fluss war, der dafur sorgte, dass meine Fusse richtig nass wurden.

Nach 6 Stunden erreichte ich dann schliesslich die Hutte, in der man ubernachten konnte, wenn man sich dafur entschloss den Weg in 2 Tagen zu machen. Danach war der Weg recht einfach und ging nur noch bergab. Zwar waren einige Baume auf den Track gefallen, da der Sturm der letzten Nacht sehr heftig war, allerdings war dies vergleichsweise harmlos. Interessant war, dass ich einem Banner begegnet bin, was zwischen 2 Baumen gespannt war und den Trsck versperrte. Auf dem Banner stand "This Facility is closes, too dangerous". Das hatten die auch ruhig auf beide Seiten des Weges spannen konnen, fur die, die den Weg, so wie ich, in die entgegengesetzte Richtung gegangen sind. Nach 9 geschlagenen Stunden erreichte ich dann das Ende des Weges. Keine 10 Pferde hatten mich da nochmal hochschiken konnen, wo ich dem Tod naher war als jemals zuvor.

Also entschloss ich mich auf die Hauptstrasse zu gehen, was mich eine weitere Stunde kostete, und per Anhalter um die Berge rum zuruck zu meinem Auto, zu fahren. Das waren gute 55 Km. am Anfang nahm mich einer sofort mit zum nachsten kleineren Ort, das waren ca 3 Km. Danach nahm mich ziemlich flott ein Lastwagen fahrer in die Nahe des nachstgrosseren Ortes mit, das waren nochmal 10 Km. Danach bin ich ca 1 Km gelaufen, als mich schliesslich ein Pkw-Fahrer weitere 11 Km bis in die Stadt gefahren hat. Nach kurzem Warten wurd ich dann in den nachsten kleineren Ort von einem Kiwi mitgenommen. Danach wurd es dunkel und die Leute haben mich nicht mehr mitnehmen wollen, so musste ich, dachte ich jedenfalls, die letzten 18 Km zu Fuss laufen, allerdings nahm mich ein junger Kiwi, nach ca 3 Km Fussweg dann doch mit.

So erreichte ich dann um ca 18.30 Uhr mein Auto, mit dem ich dann schnell in den grosseren Ort gefahren, um in ein Hostel einzuchecken und eine warme Dusche und ein gemutliches Bett zu geniessen. Beim per Anhalter fahren, haben mir die Kiwis auch erzahlt, dass das Wetter hier schon seit Tagen verruckt spielt und es seit Tagen schneit, regnet und hagelt, was den Weg wohl noch heftiger machte.

Am nachsten Tag bin ich dann wieder zu den Pancake Rocks gefahren, um sie mir bei Flut anzuschauen, was sich wirklich gelohnt hat. Auf dem Weg hab ich wieder einen Anhalter mitgenommen, der nach auckland musste. Auf dem Weg, ich wollte nach Kaikoura, uberlegte er sich, dass das auch fur ihne recht gunstig ist, da da jedenfalls ein Bus nach Nelson, also an die Spitze der Sudinsel, fahrt, falls es mit dem per anhalter fahren nich klappt. so hatte ich dann uber 5 Stunden nette Gesellschaft. auf dem Weg nach Kaikoura hatte ich fast meine Schneeketten anlegen mussen, nebenbei bemerkt keine Ahnung wie das geht, da es heftige Schneefalle auf einem Pass gab, den ich uberqueren musste. Andernfalls hatte mich der nette Herr, der die Strasse uberwachte, nicht passieren lassen

Nachdem ich mich bei Einheimischen erkundigt hattw, wie man die Schneketten anlegt, konnte ich die Strasse nicht befahren, da ein Lkw steckengeblieben ist. Also sind wir nur die Strasse bis zum Ort, der am Fuss des Berges liegt gefahren, haben dort eine Lunchpause gemacht und als wir diese beendet haben, war die Strasse auch schon wieder frei. Ich musste nicht mal die Ketten anlegen.

Nach einiger Zeit erreichten wir dann Kaikoura, wo ich mich von meinem Anhalter verabschiedete und mich auf den Weg ins Hostel machte. Am nachsten Tag hab ich mir dann das Fyffe House von aussen angeguckt, da der Eintritt zu teuer war. Dieses Haus war das erste, was ein Europaer in NZ gebaut hatte. Dieses Haus wurde namlich noch aus Walknpochen gebaut, sieht aber ganz normal und rosa aus.

Weiterhin hab ich den Peninsula Walkway bestritten, ein 3 stundiger Spaziergang, bei dem ich an mehreren Seerobbenkolonien vorbeikam. Mitten auf dem Weg lag auch so eine Seerobbe, die ich ziemlich spat bemerkte und die schon sehr bose guckte und schnaubte. Da hab ich mich dann schnell aus dem Staub gemacht. Seerobben sind ja ziemlich aggressiv, was auch sehr oft auf den Schildern steht.

Heute hab ich mir dann noch das Whale Watching angetan, bei dem man Wale beobachten kann. 3 stunden war ich auf hoher See, was mir nicht so gut bekam, hab mir allerdings nichts anmewrken lassen. Von den Walen sieht ma leider nicht viel, da sie nur mit ihrem Rucken auftauchen und nen bisschen Wasser in die Luft blasen. Beim Eintauchen sieht man dann die riesige Schwanzflosse, aber iwie hab ich mir mehr versprochen.

Jetzt sitz ich grad in Christchurch und hoffe, dass ich morgen mir nen bisschen die Stadt anschauen kann, da hier immer noch viel zerstort ist somit auch viele sehenswurdigkeiten.

So das war mal einiges, ich wunsche euch alles Gute

Bjorn

15.7.11 08:56
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mitch (18.7.11 15:06)
ich bin froh, dass du noch lebst, freu mich schon megast drauf, wenn du wiederkommst und das ganze live und in action nochma erzählen kannst, das klingt alles mega spannend!
pass auf dich auf und bleib heile!!!!
:-*

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